Wälder, Parks und Donauauen direkt vor der Haustür – Wien überrascht mit erstaunlich vielseitigen Möglichkeiten für Stadtwanderer.
Die einzige Millionenstadt der Welt, in der innerhalb der Stadtgrenzen Wein angebaut wird – und mehr als die Hälfte der Fläche ist Grünraum. Zwischen Donau und Wienerwald lässt sich Wien nicht nur besichtigen, sondern erwandern: über die Weinberge am Kahlenberg, durch den Lainzer Tiergarten oder entlang des Donaukanals.
Eigene Touren in Wien haben wir noch keine – wenn du eine kennst, freuen wir uns über deine Einreichung.
WienerwaldDer Biosphärenpark reicht bis an die Stadtgrenze – und mitunter darüber hinaus.
Herbst am StadtrandBuchenwälder und Aussichtswarten, mit der Straßenbahn erreichbar.Dass man in Wien wandern kann, überrascht viele. Die Stadt hat elf eigene Stadtwanderwege, die alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln beginnen und enden. Der bekannteste führt von Nussdorf über den Kahlenberg auf den Leopoldsberg – durch Weingärten, mit Blick über die ganze Stadt bis ins Marchfeld.
Im Westen liegt der Lainzer Tiergarten, ein ehemaliges kaiserliches Jagdgebiet und heute Naturschutzgebiet mitten in der Stadt: 24 Quadratkilometer Wald, in dem Wildschweine und Rotwild leben. Im Osten zieht sich die Lobau als Teil des Nationalparks Donau-Auen bis fast an die Bebauung heran.
Für längere Touren beginnt gleich hinter der Stadtgrenze Niederösterreich – der Wienerwald, Schneeberg und Rax sind in ein bis zwei Stunden erreichbar.
Die Donauinsel ist 21 Kilometer lang und als Hochwasserschutz entstanden – heute ist sie Wiens größtes Freizeitgelände mit Badestellen, Radwegen und Lokalen. Daneben liegt die Alte Donau, ein abgetrennter Altarm ohne Strömung, in dem man segeln und schwimmen kann.
Weiter östlich beginnt die Lobau, der Wiener Teil des Nationalparks Donau-Auen. Sie ist eine der letzten Auenlandschaften Mitteleuropas und liegt vollständig im Stadtgebiet.
Der Stephansdom steht seit dem 12. Jahrhundert im Zentrum, Schloss Schönbrunn und das Belvedere gehören zum UNESCO-Welterbe, der Prater mit dem Riesenrad ist seit 1766 öffentlich zugänglich. Wien wird in internationalen Vergleichen regelmäßig als Stadt mit der höchsten Lebensqualität geführt.
Zwei Wiener Eigenheiten stehen auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes: die Kaffeehauskultur und der Heurige. Beim Heurigen schenken Winzer ihren eigenen Wein aus – in Grinzing, Neustift am Walde und Stammersdorf, alle noch im Stadtgebiet.
Im Advent verwandeln die Weihnachtsmärkte die Plätze; der älteste vor dem Rathaus geht auf ein Marktrecht von 1298 zurück.
Für Wien haben wir noch keine eigene Tour mit GPX-Track erfasst – die Beiträge weiter unten führen aber schon in die Region. Kennst du eine Runde, die hierher gehört? Tour einreichen.
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Alle WanderungenWas man nach der Tour auf der Hütte isst, lässt sich auch zu Hause kochen – mit Zutaten, Anleitung und Video.
VideoHauptspeise · 35 Min.
VideoHauptspeise · 3 Std. 20 Min.
VideoHauptspeise · 3 Std.
VideoBeilage · 1 Std. 15 Min.
VideoMehlspeise · 2 Std. 15 Min.
VideoNachspeise · 25 Min.April bis Juni – Stadtwanderwege, Schanigärten, angenehme Temperaturen.
Juli und August – heiß in der Stadt; dafür Alte Donau, Donauinsel und Freibäder.
September und Oktober – die beste Zeit: Weinlese, Heurigensaison, klare Luft.
Dezember – Weihnachtsmärkte; im Jänner und Februar Ballsaison.
Mit der Bahn: Der Hauptbahnhof ist Knotenpunkt für alle Fernstrecken; vom Flughafen Schwechat fährt der CAT oder die S-Bahn in die Stadt.
Vor Ort: Wien hat eines der dichtesten Öffi-Netze Europas. Alle elf Stadtwanderwege beginnen an einer Straßenbahn-, Bus- oder U-Bahn-Station – ein Auto braucht man nicht.
Kann man in Wien wandern gehen?
Ja. Die Stadt hat elf markierte Stadtwanderwege, die alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Der bekannteste führt von Nussdorf über den Kahlenberg auf den Leopoldsberg.
Welcher ist der höchste Punkt Wiens?
Der Hermannskogel im Wienerwald mit 542 Metern, im 19. Bezirk. Auf ihm steht die Habsburgwarte, ein Aussichtsturm aus dem Jahr 1889.
Gibt es in Wien wirklich Weinbau?
Ja, auf rund 600 Hektar innerhalb der Stadtgrenzen – vor allem in Grinzing, Nussdorf, Neustift am Walde und Stammersdorf. Wien ist damit die einzige Millionenstadt mit nennenswertem eigenem Weinbau.
Was ist ein Heuriger?
Ein Betrieb, in dem Winzer ihren eigenen Wein des jüngsten Jahrgangs ausschenken, meist mit kalter Küche. Die Wiener Heurigenkultur steht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.
Zuletzt überarbeitet: 6. September 2026