Hauchdünn gezogener Strudelteig, saftige Äpfel, Zimt und Butterbrösel – die bekannteste Mehlspeise der Wiener Küche.
Beispielfoto. Foto: Geolina163, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
1 Strudel (ca. 10 Stück)
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Das älteste bekannte Strudelrezept ist ein handgeschriebenes Rezept für einen Milchrahmstrudel aus dem Jahr 1696, das in der Wienbibliothek im Rathaus aufbewahrt wird. Der gezogene Teig gilt als Erbe osmanischer und ungarischer Einflüsse, die über Ungarn nach Wien kamen.
Für das Original ja – der hauchdünne, knusprige Teig macht den Unterschied. Wer es eilig hat, nimmt Strudelteig aus dem Kühlregal; Blätterteig ergibt dagegen ein ganz anderes Gebäck. Mit demselben Teig gelingt auch der Wiener Topfenstrudel. Mehr über die Stadt steht auf der Seite Wien entdecken.
Säuerliche, aromatische Sorten wie Boskoop, Elstar oder Topaz. Sie behalten beim Backen etwas Biss und bringen Säure in die süße Fülle.
Sie saugen den Saft der Äpfel auf, damit der Teig nicht durchweicht, und geben ein feines, nussiges Aroma.
Ungebacken lässt er sich gut einfrieren und gefroren backen – die Backzeit verlängert sich um etwa 15 Minuten. Gebacken schmeckt er am besten am selben Tag.
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Rezept: Redaktion wanderland.at · zuletzt überarbeitet am 28. September 2026