WinterMondscheinwanderung im Winter: Tipps und beste RoutenLoipen und Höhenrunden für klassischen Stil und Skating – mit Streckenprofil und Tipps zur Ausrüstung.
Für diese Aktivität sammeln wir noch Touren. Bis dahin hilft dir das hier weiter:
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Tour einreichen →Langlaufen ist der Ausdauersport mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Ertrag: gelenkschonend, ganzjährig trainierbar, und in Österreich fast überall vor der Haustür zu finden, wo im Winter Schnee liegt. Zwischen der flachen Feierabendrunde im Talboden und der Höhenloipe auf 1.700 Metern liegen Welten – beide heißen Langlauf.
Die klassische Technik läuft in vorgespurten Rillen, ist schnell erlernbar und eignet sich für den Einstieg wie für lange, ruhige Runden. Skating wird auf der glatt gewalzten Fläche neben der Spur gelaufen, ähnelt in der Bewegung dem Schlittschuhlauf, ist deutlich intensiver und verlangt mehr Technik und mehr Kraft. Wer beides ausprobieren will, beginnt klassisch – der Umstieg fällt in dieser Richtung leichter.
Ski, Schuhe und Stöcke unterscheiden sich je nach Technik deutlich und lassen sich nicht beliebig kombinieren. Für die ersten Versuche ist der Verleih im Loipengebiet die vernünftigere Wahl als der Kauf: Die Beratung vor Ort stimmt Skilänge und Härte auf das Körpergewicht ab, und man merkt schnell, welche Technik einem liegt. Bei der Kleidung gilt das Gegenteil zum Skifahren – dünne Schichten, winddicht vorne, atmungsaktiv, dazu Mütze und dünne Handschuhe. Wer warm losläuft, ist zu dick angezogen.
Schneesicherheit hängt an der Höhenlage. Regionen ab etwa 1.000 Metern mit ausgebauten Loipennetzen tragen die Saison zuverlässiger als Talloipen, die zunehmend auf Beschneiung angewiesen sind. Viele Gebiete bieten außerdem Nachtloipen mit Flutlicht – für alle, die unter der Woche erst nach der Arbeit dazukommen, oft die einzige realistische Trainingsmöglichkeit.
Loipen werden präpariert und erhalten – die Loipengebühr, wo eine eingehoben wird, finanziert genau das. Gelaufen wird in Laufrichtung, überholt wird links, der Langsamere gibt die Spur frei. Beim Anhalten wird die Spur verlassen. Hunde gehören nur dorthin, wo es ausdrücklich erlaubt ist, und zu Fuß geht man neben der Spur, nicht in ihr: Fußabdrücke in der Rille sind für den nächsten Läufer eine Stolperfalle.
Die Kernsaison reicht von Ende Dezember bis Anfang März, in Höhenlagen und Gletschergebieten deutlich länger. Vormittags sind die Loipen frisch präpariert und am schnellsten; an sonnigen Nachmittagen im Spätwinter wird der Schnee weich und die Spur langsam.
Im Notfall: Bergrettung 140, europaweiter Notruf 112.