Salzburg · Nachspeise

Salzburger Nockerl

Drei goldene Gipfel aus luftigem Eischnee, innen cremig, außen zart gebräunt – die süße Visitenkarte der Stadt Salzburg.

Beispielfoto. Foto: Tourismus Salzburg, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Zutaten

4 Portionen

  • 6 Eiklar (zimmerwarm)
  • 3 Dotter
  • 60 g Kristallzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 25 g glattes Mehl
  • abgeriebene Schale von ½ unbehandelten Zitrone

Für die Form

  • 30 g Butter
  • 100 ml Schlagobers
  • 3 EL Preiselbeermarmelade
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Backrohr auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine ovale, feuerfeste Form mit Butter ausstreichen, Schlagobers eingießen und die Preiselbeeren als Tupfen darauf verteilen.
  2. Eiklar mit einer Prise Zucker anschlagen, dann den restlichen Zucker und den Vanillezucker einrieseln lassen und zu sehr festem, glänzendem Schnee schlagen.
  3. Dotter mit der Zitronenschale verrühren und vorsichtig unter den Schnee heben. Mehl darübersieben und mit wenigen Zügen unterheben – der Schnee darf nicht zusammenfallen.
  4. Mit einer Teigkarte drei große, pyramidenförmige Nocken in die Form setzen.
  5. Im heißen Rohr 10–12 Minuten backen, bis die Nockerl außen goldgelb und innen noch cremig sind.
  6. Mit Staubzucker bestreuen und sofort servieren – Nockerl warten nicht.

Tipps

  • Schüssel und Schneebesen müssen völlig fettfrei sein, sonst wird der Schnee nicht steif.
  • Die Ofentür während des Backens geschlossen halten.
  • Statt Preiselbeeren passt auch Ribiselmarmelade.

Salzburger Nockerl im Video

Video: Hiasi’s Rezepte auf YouTube. Erst mit dem Klick auf das Bild wird das Video von YouTube (youtube-nocookie.com) geladen. Das Video stammt nicht von wanderland.at; Mengen und Schritte können vom Rezept oben abweichen.

Dieses Video findest du auch in unserer Videosammlung.

Warum haben Salzburger Nockerl drei Gipfel?

Die drei goldbraunen Nocken stehen der Überlieferung nach für die Hausberge der Stadt – Mönchsberg, Kapuzinerberg und Gaisberg –, der Staubzucker für den Schnee darauf. Wer das Gericht erfunden hat, ist nicht belegt. Die oft erzählte Geschichte, Salome Alt habe es für Fürsterzbischof Wolf Dietrich erdacht, gehört zu den Legenden der Stadt.

Was ist das Geheimnis lockerer Nockerl?

Zimmerwarme Eier, sehr steifer Schnee und so wenig Rühren wie möglich. Das Mehl gibt nur Halt. Nach dem Backen sinken die Nockerl etwas ein – das ist normal. Mehr über Stadt und Land steht auf der Seite Salzburg entdecken.

Häufige Fragen

Warum fallen Salzburger Nockerl zusammen?

Ein wenig sinken sie nach dem Backen immer ein. Stark fallen sie, wenn der Schnee nicht steif genug war, zu lange gerührt wurde oder die Ofentür zu früh geöffnet wurde.

Sind Salzburger Nockerl innen roh?

Innen sollen sie cremig bleiben, das Eiweiß ist aber gestockt. Wer es fester mag, verlängert die Backzeit um 2–3 Minuten.

Wofür sind die Preiselbeeren in der Form?

Sie geben der süßen, luftigen Masse eine fruchtig-herbe Note. Ribiselmarmelade funktioniert genauso.

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Rezept: Redaktion wanderland.at · zuletzt überarbeitet am 28. September 2026