Das Bratl in der Rein: knusprige Schwarte, Kümmel und Knoblauch, Erdäpfel im Bratensaft – der Sonntagsbraten aus Oberösterreich.
Beispielfoto. Foto: Geolina163, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
6 Portionen
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In Oberösterreich heißt der Schweinsbraten oft einfach Bratl, und die Rein ist die Bratenpfanne, in der Fleisch, Zwiebeln und Erdäpfel gemeinsam garen. Die Erdäpfel saugen dabei den Bratensaft auf – für viele das Beste am ganzen Gericht. Traditionell kam das Bratl am Sonntag auf den Tisch.
Zuerst weich garen, dann scharf aufknuspern: Die Schwarte liegt anfangs im Wasser, damit sie sich vollsaugt und weich wird. Erst zum Schluss kommt starke Oberhitze, die sie aufpoppen lässt. Wer aus dem Rest ein Tiroler Gröstl macht, hat am nächsten Tag gleich das nächste Essen.
Schopf (Nacken) wird besonders saftig, Schulter ist etwas magerer. Wichtig ist die Schwarte, wenn man eine Kruste möchte.
Etwa 72–75 °C. Dann ist das Fleisch durchgegart, aber noch saftig.
Meist war sie zu wenig eingeschnitten, zu feucht oder die Hitze am Ende zu schwach. Trocken tupfen und die letzten Minuten mit starker Oberhitze arbeiten.
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Rezept: Redaktion wanderland.at · zuletzt überarbeitet am 28. September 2026