Rindfleisch vom Wadschinken, lange geschmort mit ebenso viel Zwiebeln und edelsüßem Paprika – sämig, würzig und am nächsten Tag noch besser.
Beispielfoto. Foto: Rkolarsky, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
6 Portionen
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Das ungarische Gulyás ist eher eine Suppe, das Wiener Saftgulasch ein Schmorgericht mit dickem, glänzendem Saft. Das Geheimnis ist die Zwiebelmenge: gleich viel Zwiebeln wie Fleisch, lange geröstet und verkocht, binden die Sauce ganz ohne Mehl.
Wadschinken, also die Rinderwade. Sie ist reich an Bindegewebe, das beim langen Schmoren zu Gelatine wird – dadurch bleibt das Fleisch saftig und der Saft sämig. Mageres Fleisch wird dagegen trocken. Mehr über die Stadt steht auf der Seite Wien entdecken.
Etwa gleich viel Zwiebeln wie Fleisch, also für ein Kilo Fleisch ein Kilo Zwiebeln. Sie zerfallen beim Schmoren und binden den Saft.
Paprikapulver verbrennt bei großer Hitze sehr schnell und wird dann bitter. Vom Herd genommen und sofort abgelöscht, behält er Farbe und Aroma.
Ein Saftgulasch, serviert mit Frankfurter Würstel, Spiegelei, Essiggurkerl und oft einem Semmelknödel – benannt nach den Wiener Fiakerkutschern.
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Rezept: Redaktion wanderland.at · zuletzt überarbeitet am 28. September 2026