Handgewuzelte Erdäpfelnudeln, in Butter geschwenkt, mit gemahlenem Graumohn und Staubzucker – süß und sättigend.
Beispielfoto. Foto: Geolina163, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
4 Portionen
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Der Waldviertler Graumohn ist als geschützte Ursprungsbezeichnung eingetragen. Er wächst auf den kargen, kühlen Hochflächen im Norden Niederösterreichs und hat einen milden, nussigen Geschmack. Im Sommer, wenn der Mohn blüht, färben sich ganze Felder weiß und violett – etwa rund um das Mohndorf Armschlag.
Wuzeln ist das Formen der Nudeln zwischen den Handflächen oder auf dem Brett – ein Wort, das man in Österreich überall versteht. Die Nudeln sollen in der Mitte dicker und an den Enden spitz sein. Mehr über das Land steht auf der Seite Niederösterreich entdecken.
Graumohn ist milder und nussiger, Blaumohn kräftiger und leicht bitter. Für Mohnnudeln wird im Waldviertel traditionell Graumohn verwendet.
Ja, ganzer Mohn gibt kaum Geschmack ab. Am besten in einer Mohnmühle frisch mahlen, weil gemahlener Mohn schnell ranzig wird.
Beides. In vielen Familien waren sie früher eine süße Hauptmahlzeit, heute werden sie oft als Nachspeise gegessen.
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Rezept: Redaktion wanderland.at · zuletzt überarbeitet am 28. September 2026