Wien · Nachspeise

Kaiserschmarrn

Flaumiger Teig mit Eischnee, in Butter gebacken, zerrissen und karamellisiert – mit Staubzucker und Zwetschkenröster.

Beispielfoto. Foto: Geolina163, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Zutaten

4 Portionen

  • 4 Eier, getrennt
  • 250 ml Milch
  • 150 g glattes Mehl
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Kristallzucker, plus 1–2 EL zum Karamellisieren
  • 40 g Rosinen (nach Belieben, in Rum eingeweicht)
  • 50 g Butter
  • Staubzucker

Dazu

  • Zwetschkenröster oder Apfelmus

Zubereitung

  1. Milch, Mehl, Dotter, Vanillezucker und Salz zu einem glatten Teig rühren.
  2. Eiklar mit dem Kristallzucker zu steifem Schnee schlagen und locker unter den Teig heben.
  3. Die Hälfte der Butter in einer großen, ofenfesten Pfanne aufschäumen, den Teig etwa 1–2 cm hoch eingießen und die Rosinen darüberstreuen. Bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist.
  4. Mit dem Pfannenwender vierteln und die Stücke wenden. Alternativ die Pfanne für etwa 8 Minuten bei 200 °C ins Backrohr stellen.
  5. Mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke reißen, restliche Butter und 1–2 EL Zucker dazugeben und kurz karamellisieren lassen.
  6. Mit Staubzucker bestreut servieren, dazu Zwetschkenröster oder Apfelmus.

Tipps

  • Der Schnee macht den Schmarrn flaumig – nur locker unterheben, nicht rühren.
  • Lieber zwei kleinere Portionen nacheinander backen als eine zu dicke.
  • Auf Hütten wird Kaiserschmarrn oft direkt in der Pfanne serviert.

Kaiserschmarrn im Video

Video: LiasBackwelt auf YouTube. Erst mit dem Klick auf das Bild wird das Video von YouTube (youtube-nocookie.com) geladen. Das Video stammt nicht von wanderland.at; Mengen und Schritte können vom Rezept oben abweichen.

Dieses Video findest du auch in unserer Videosammlung.

Woher kommt der Kaiserschmarrn?

Mehrere Anekdoten verbinden ihn mit Kaiser Franz Joseph oder Kaiserin Elisabeth – belegt ist keine davon. Sicher ist, dass Schmarren als einfache Pfannenspeise aus Mehl, Eiern und Milch auf Bauernhöfen und Almen lange vorher gegessen wurde. Der Name führt an den Wiener Hof, gegessen wird er heute in ganz Österreich.

Warum schmeckt Kaiserschmarrn auf der Hütte so gut?

Weil er nach einer Wanderung genau das Richtige ist: süß, warm und sättigend. Auf vielen Almen und Hütten gehört er zur Standardkarte. Wo du einkehren kannst, zeigen die Touren auf der Seite Wanderungen in Österreich.

Häufige Fragen

Heißt es Kaiserschmarrn oder Kaiserschmarren?

Beides ist richtig. In Österreich ist „Kaiserschmarrn“ die geläufigere Schreibweise, „Kaiserschmarren“ ist ebenso verbreitet.

Warum wird mein Kaiserschmarrn nicht flaumig?

Meist war der Schnee nicht steif genug, wurde zu kräftig untergerührt oder der Teig in der Pfanne zu dick eingegossen.

Was isst man zum Kaiserschmarrn?

Klassisch Zwetschkenröster oder Apfelmus. Auch Preiselbeeren oder Vanillesauce sind beliebt.

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Rezept: Redaktion wanderland.at · zuletzt überarbeitet am 28. September 2026