Gerösteter Maisgrieß aus dem Rheintal – das traditionelle Bauernfrühstück, mit Apfelmus und Milchkaffee.
Beispielfoto. Foto: Giacomo1970, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
4 Portionen
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Riebel – auch Ribel oder Törggaribel – ist ein gerösteter Maisgrieß aus dem Vorarlberger und Schweizer Rheintal. Der Name kommt vom „Riebeln“, dem Zerreiben des gequollenen Breis in der Pfanne. Lange war Riebel das tägliche Essen der Landbevölkerung: günstig, sättigend und mit Milchkaffee ein vollständiges Frühstück.
Für echten Riebel nimmt man Riebelmais, einen hellen Maisgrieß aus dem Rheintal. Normaler Polentagrieß funktioniert auch, wird aber gelber und etwas süßer. Viele mischen die Hälfte Weizengrieß unter – dann wird der Riebel feiner.
Riebel hält lange satt, ohne schwer im Magen zu liegen – kein Zufall, dass er das Frühstück der Bauern vor der Feldarbeit war. Weitere Ideen für unterwegs gibt es im Beitrag Wanderproviant selbst gemacht, Touren in der Region auf der Seite Wandern in Vorarlberg.
Aus der Schüssel, dazu Apfelmus oder Kompott. Traditionell wird der Riebel mit dem Löffel in eine Schale Milchkaffee getunkt.
Ja, das ist sogar üblich: den Grießbrei am Abend kochen und über Nacht quellen lassen. In der Früh wird er nur noch geröstet.
Nur wenn ausschließlich Maisgrieß verwendet wird und kein Weizengrieß. Mais selbst enthält kein Gluten.
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Rezept: Redaktion wanderland.at · zuletzt überarbeitet am 28. September 2026