Die Abergbahn bringt dich von Maria Alm am Steinernen Meer bequem auf den Aberg – im Winter mitten ins Skigebiet Hochkönig, im Sommer zu Almwiesen, Hütten und Wanderwegen mit Blick auf Hochkönig und Steinernes Meer. Die Achter-Kabinenbahn startet etwas außerhalb des Ortszentrums im Ortsteil Unterberg. Weil es an der Talstation viel Platz zum Parken gibt, ist sie für viele Gäste, die mit dem Auto anreisen, der bequemste Einstieg in die Region.

Was ist die Abergbahn – die wichtigsten Daten?
Die Abergbahn ist eine Einseilumlaufbahn mit geschlossenen Kabinen für je acht Personen. Sie ist seit 1993 in Betrieb und führt in knapp acht Minuten zur Bergstation auf rund 1.300 Metern. Alle Kennzahlen und die aktuellen Betriebszeiten auf einen Blick:
| Bauart | Gondelbahn (Umlaufbahn), 8 Personen je Kabine |
|---|---|
| Talstation | Unterberg 28, 5761 Maria Alm am Steinernen Meer |
| Bergstation | rund 1.300 m Seehöhe |
| Streckenlänge | rund 2,1 km |
| Fahrzeit | 7:40 min |
| Förderleistung | 2.400 Personen pro Stunde |
| Baujahr | 1993 |
| Sommerbetrieb | 29. Mai bis 27. September 2026 Mittwoch, Freitag und Sonntag, 09:00–16:30 Uhr (beendet) |
| Wintersaison | 5. Dezember 2026 bis 4. April 2027 (vorläufig) |
| Parken | Großer Parkplatz an der Talstation (laut Hochkönig Tourismus). |
Schneehöhen an der Abergbahn
Ab dem Start der Wintersaison am 5. Dezember 2026 zeigen wir hier täglich die Schneehöhe an Tal- und Bergstation, dazu die Messwerte der nächstgelegenen Wetterstationen. Der Termin ist die vorläufige Angabe des Betreibers und kann sich je nach Schneelage verschieben.
Wann fährt die Abergbahn im Sommer und im Winter?
Im Sommer ist die Abergbahn keine Bahn für jeden Tag: Sie fährt an ausgewählten Wochentagen – in der Saison 2026 war das Mittwoch, Freitag und Sonntag. Wer an einem anderen Tag in Maria Alm ist, weicht auf die Natrunbahn direkt im Ort aus, die in der Region am längsten und täglich in Betrieb ist. Laut Hochkönig Tourismus fährt von Mai bis November täglich mindestens eine Bahn der Region.
Im Winter gehört die Abergbahn zum Skibetrieb am Hochkönig. Den Saisonstart gibt der Betreiber jedes Jahr vorläufig bekannt; ob es dabei bleibt, entscheidet die Schneelage. Die genauen Termine stehen im Steckbrief oben und werden bei jedem Saisonwechsel geprüft. Vor einer Fahrt lohnt der Blick auf den offiziellen Liftstatus – Wind oder Gewitter können den Betrieb kurzfristig einschränken.
Was erwartet dich oben am Aberg?
Der Aberg ist ein breiter, grasiger Rücken südlich von Maria Alm. Oben öffnet sich der Blick auf zwei ganz verschiedene Gebirge: im Norden die hellen Kalkwände des Steinernen Meeres, im Osten das Massiv des Hochkönigs mit seinem Gletscherrest, der Übergossenen Alm. Rund um die Bergstation liegen Almflächen, Hütten mit Sonnenterrassen und ein Netz aus markierten Wegen – leichte Spaziergänge ebenso wie lange Bergtouren.

Für Familien ist der Aberg ein guter Tag in der Höhe ohne großen Aufstieg: kurze Wege zu den Almen, viel freie Wiese, und bei Bedarf geht es mit der Bahn wieder hinunter. Mehr Ideen, wie Kinder gern auf die Alm gehen, findest du in unserem Beitrag Almhütten für Familien.
Welche Wanderungen starten an der Abergbahn?
Hinauf zu Fuß, hinunter mit der Bahn: über den Aberg
Eine beliebte Runde beginnt im Ortszentrum von Maria Alm und führt über die markierten Wege 12, 11 und 28 gleichmäßig ansteigend auf den Aberg. Unterwegs liegen Gasthäuser mit Terrassen, oben wartet die Aussicht – und wer sich den Abstieg sparen will, nimmt die Gondel ins Tal. Die Route eignet sich auch im Winter als Winterwanderung auf geräumten Wegen; dann gehören Schuhe mit gutem Profil und Stöcke ins Gepäck.
Für Geübte: von der Bergstation auf den Hundstein
Die große Tour ab der Bergstation führt über die Wege 28, 28c und 445 auf den Hundstein (2.117 m), einen der schönsten Aussichtsberge des Pinzgaus. Unterwegs kommst du an der Bärmooshütte und der Dirndlalm vorbei, am Gipfel steht das Statzerhaus. Hochkönig Tourismus beschreibt die Tour als schwere Bergtour mit rund 15 Kilometern, gut 1.000 Höhenmetern und etwa fünfeinhalb Stunden Gehzeit, hin und zurück auf demselben Weg. Plane so, dass du rechtzeitig vor der letzten Talfahrt zurück bist – oder nimm den Abstieg zu Fuß in Kauf.

Auf der anderen Talseite: ins Steinerne Meer
Wer das Steinerne Meer nicht nur anschauen will, geht es von der Nordseite des Tals an. Hoch oben in der Ramseider Scharte liegt das Riemannhaus auf 2.177 Metern, eine Alpenvereinshütte im Gemeindegebiet von Maria Alm. Von Saalfelden aus erreichst du außerdem die Peter-Wiechenthaler-Hütte. Beide Touren sind deutlich anspruchsvoller als ein Tag am Aberg und brauchen Trittsicherheit.

Was bietet der Aberg im Winter?
Die Abergbahn ist einer der Zubringer ins Skigebiet Hochkönig, das Maria Alm, Dienten und Mühlbach verbindet – laut Ski amadé mit rund 120 Pistenkilometern und 34 Liftanlagen. Bekannt ist die Königstour: eine Skirunde über sechs Gipfel und 35 durchgehende Pistenkilometer, für die du sicher auf roten Pisten unterwegs sein solltest. Direkt am Aberg liegt die Funslope Schönanger mit Steilkurven und Wellen, die vor allem Kindern und Jugendlichen Spaß macht.

Auch ohne Ski lohnt sich der Aberg im Winter: für eine Winterwanderung, einen Hüttenbesuch oder einfach den Blick über das verschneite Urslautal. Wer abseits geräumter Wege mit Schneeschuhen losziehen will, liest vorher unseren Einstieg ins Schneeschuhwandern und die Lawinenkunde für Winterwanderer – und prüft am Tourentag die aktuelle Lawinenlage in Salzburg.
Wie aktuell sind die Schneehöhen auf dieser Seite?
Ab dem ersten Betriebstag der Wintersaison zeigen wir die Schneehöhe an Tal- und Bergstation automatisch und täglich neu – die berechneten Werte mit ein bis zwei Tagen Verzögerung, die gemessenen Werte der Wetterstationen einmal am Tag. Die Werte stammen von GeoSphere Austria, dem staatlichen Wetterdienst: Für die beiden Stationen der Abergbahn berechnet das Schneedeckenmodell SNOWGRID die natürliche Schneehöhe auf einem Raster von einem Kilometer, dazu kommen die gemessenen Schneehöhen der nächstgelegenen Klimastationen, etwa in Zell am See oder Rauris. Es handelt sich um Naturschnee – auf präparierten Pisten mit technischem Schnee liegt oft deutlich mehr. Für den Pistenzustand gilt der offizielle Bericht des Skigebiets. Einen Überblick über ganz Österreich bieten unsere Schneeberichte.
Wie kommst du zur Abergbahn?
Die Talstation liegt in Unterberg 28, 5761 Maria Alm am Steinernen Meer, ein kurzes Stück außerhalb des Ortszentrums. Mit dem Auto erreichst du Maria Alm über Saalfelden; an der Talstation steht ein großer Parkplatz zur Verfügung. Im Winter verbinden Skibusse die Orte der Region mit den Talstationen. Aktuelle Wetteraussichten für die Planung findest du in der Seitenleiste und auf unserer Wetterseite.
Was ist sonst noch gut zu wissen?
- HochkönigCard: Im Sommer sind die Sommerbahnen der Region mit der Gästekarte kostenlos. Im Winter gilt das für die Abergbahn nicht – dann brauchst du ein Ticket.
- Hunde: Bei den Hochkönig-Bahnen fahren Hunde gegen Gebühr mit, mit Leine und Maulkorb.
- Kinderwagen, Rollstuhl, Fahrrad: Der Transport ist laut Betreiber nur bei ausgewählten Bahnen möglich. Frag vor dem Ausflug direkt beim Betreiber nach, ob das für die Abergbahn an deinem Tag gilt.
- Weitere Bergbahn in der Nähe: Bei Zell am See, rund eine halbe Autostunde entfernt, bringt dich die Schmittenhöhe bei Zell am See auf fast 2.000 Meter.
Mehr Ausflugsziele, Touren und Hütten im Bundesland findest du auf unserer Seite zur Region Salzburg.
Häufige Fragen zur Abergbahn
Wie hoch fährt die Abergbahn?
Die Bergstation liegt auf rund 1.300 Metern Seehöhe. Die Bahn überwindet dabei etwa 460 Höhenmeter und braucht für die Fahrt knapp acht Minuten.
Fährt die Abergbahn jeden Tag?
Im Winter fährt sie als Teil des Skigebiets während der Skisaison – die tagesaktuellen Liftzeiten nennt der offizielle Liftstatus. Im Sommer nur an ausgewählten Wochentagen – 2026 waren es Mittwoch, Freitag und Sonntag. An den anderen Tagen fährt in Maria Alm die Natrunbahn.
Ist die Abergbahn mit der HochkönigCard kostenlos?
Im Sommer ja, die Sommerbahnen der Region sind mit der HochkönigCard frei. Im Winter ist die Abergbahn davon ausgenommen.
Ab wann sehe ich hier die Schneehöhen?
Ab dem ersten Betriebstag der Wintersaison. Bis dahin steht an dieser Stelle der geplante Starttermin; danach erscheinen die Werte für Tal- und Bergstation automatisch und werden laufend aktualisiert.
Welche Wanderung passt für Familien?
Am einfachsten ist es, mit der Bahn hinaufzufahren und die Almwege rund um die Bergstation zu erkunden. Wer mehr gehen will, steigt von Maria Alm über den Aberg auf und fährt mit der Gondel zurück ins Tal.
Quellen der Angaben: Hochkönig Tourismus (Bahndaten, Betriebszeiten, Tourenbeschreibung Hundstein), Ski amadé (Saisontermine, Skigebiet), GeoSphere Austria (Schneedaten, CC BY 4.0). Stand der redaktionellen Prüfung: 27. September 2026.
Adresse: Unterberg 28, 5761 Maria Alm am Steinernen Meer